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Auch am Rande von Feuerwerken, insbesondere alljährlich zu Silvester, werden “UFOs” gemeldet und einige Zeugen und UFO-Untersucher meinen, in der Masse an Feuerwerk und Pyrotechnik anomale Phänomene zu erkennen. Bei näherer Betrachtung ergibt sich allerdings in den meisten Fällen einen Zusammenhang zu gängigen pyrotechnischen Mitteln, die ihrerseits auch immer fantasievoller werden. Mindestens ist aber eine Differenzierung zum Feuerwerk sehr schwierig.

Gerade zu Silvester wird alles mögliche in den Himmel geschossen und zu den gängigen pyrotechnischen Mitteln werden dann bspw. auch kleine Ballons in Form von Himmmelslaternen oder LED-Ballons aufgelassen, die inmitten des sonst üblichen Feuerwerks als fliegende Objekte gesehen und anders interpretiert werden. Schwieriger wird es bei Eigenkreationen mit individueller Leuchtillumination, sei es mittels LED, Blinkies, Knicklichtern, oder anderem. Letztlich sollte man den Einfallsreichtum mancher Zeitgenossen nicht unterschätzen und immer mit außergewöhnlichen Leuchteffekten rechnen.

Dasselbe gilt für Feuerwerke zu bestimmten Anlässen, die ihrerseits von Spezialisten durchgeführt und choreografiert werden und dann gerade auch mit außergewöhnlichen Effekten aufwarten können.

Ansonsten muss auch am Rande von militärischen Manövern mit dem Einsatz von Protechnik gerechnet werden, dort gerne in Form von Leuchtfackeln, Gefechtsfeldbeleuchtung, Zielfeldmarkierung oder was auch immer.

 

Aussehen: Oft wird von bunten umherfliegenden Lichtpunkten berichtet, die irgendwann explodieren oder auf einmal verschwinden.
Flugbewegung: Ganz individuell, je nach Flugkörper. Langsame Flugbahn oder schneller Flug mit raschen Wendungen. Zum Zweck militärischer Übungen können Leuchtfackeln an Fallschirmen ausgesetzt werden und den Eindruck stillstehender Lichtpunkte erwecken.
Zeugenaussagen:

“...eine Kette von glühenden Lichtern.. eine Traube von etwa 15-20 goldenen oder orangenen Lichtern... sie sahen aus wie glühende Volleybälle...” (Newark/USA, 2001)

Fotos:  

Die ehemalige russische Raumstation MIR war zu klein, um von der Erde aus ohne Sehhilfe gesehen zu werden. Anders ist das jetzt mit der internationalen Raumstation ISS. Sie ist nach dem Mond das hellste Objekt am Nachthimmel und hat damit die Venus als „Königin der Ufos“ abgelöst. 

Von den Satelliten ist sie am Einfachsten zu beobachten. Sie bewegt sich in wenigen Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und kann dabei heller strahlen als die hellsten Sterne am Himmel. Im Gegensatz zu Flugzeugen erscheint sie nicht blinkend, da der Raumkomplex das Sonnenlicht ziemlich konstant reflektiert. Durch ihre Helligkeit ist sie einfach zu erkennen. Ihre Überflüge finden auch regelmäßig über Deutschland statt. Innerhalb von 90 Minuten umrundet sie einmal die Erde. Dies bedeutet, dass man sie auch mehrmals in einer Nacht sehen kann, wenn die Raumstation über Deutschland unterwegs ist.

Sobald die ISS in den Erdschatten eintritt und nicht mehr von der Sonne angestrahlt werden kann, verschwindet sie scheinbar von einer Sekunde zur anderen, was den Zeugen ratlos zurücklässt.

Informationen über die Überflüge bieten diverse ISS-Tracker im Internet:
Sichtbarkeit der ISS auf CalSky und Heavens Above
ISS-Tracker, Livetracker für die Internationale Raumstation

 

Aussehen: Von der Erde aus als sehr heller Punkt (sternähnlich) zu erkennen. Sie ist heller als der Planet Venus und fliegt schneller als ein hochfliegendes Flugzeug am Himmel. Für einen Überflug von einem zum anderen Himmelsfirmament benötigt sie rund 4 Minuten.
Flugbewegung: Nur für wenige Minuten am Tag zu sehen; geradliniger rascher Flug, geräuschlos.
Zeugenaussagen: “...heller, grünlich-blauer Lichtpunkt...” (Wausau/USA, 2001)

“...mit hellem, hufeisenartig... gekrümmten Schweif...” (Darmstadt, 2001)

Zeugenbeschreibung: Hier finden Sie Zeugenaussagen von Sichtungsfällen, die sich auf den Stimulus Raumstation ISS zurückführen ließen.
Fotos:
Videos:

Meist im Spätsommer,aufgrund der Windverhältnisse, beginnt die Drachensaison. Neben den immer komplexeren Formen, gibt es auch Bastelbegabte, die ihre Drachen selbst gestalten können. Dementsprechnd individuell fallen die Drachen aus.

Ein neuer Trend sind Drachen mit Leuchteffekten mittels LED-Technik. Diese Drachen leuchten am Abendhimmel in den unterschiedlichsten Farben.

Typisches Merkmal ist, dass die Drachen aufgrund der Schnurverbindung zum Boden an einer Stelle schweben bzw. in einem begrenzten Radius, teils ruckartig, umherfliegen. Sofern sie, absichtlich oder unabsichtlich, frei fliegen gelassen werden, fliegen sie meist nicht sehr weit bzw. fallen in kurzer Entfernung zu Boden.

 

Aussehen: Ganz individuell. Alle Farben und Formen sind möglich. Speziell die neumodischen LED-Drachen lassen der gestalterischen Fantasie freien Lauf, sodass es nahezu unmöglich ist eine charakteristisches Aussehen zu definieren.
Flugbewegung: Zuerst stillstehend am Himmel und im nächsten Augenblick im Zick-Zack-Flug von einer zur anderen Seite. Ruckartige Bewegungen, die kein maschinell betriebenes Flugobjekt vollführen kann. Zudem völlig geräuschlos.
Zeugenaussagen: “...schwebendes, unbekanntes und pfeifendes Flugobjekt mit blinkenden Fenster...” (Heeze/Niederlande, 1996)
Fotos:
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Unter Minicopter versteht man für den privaten bzw. Hobbyflugbereich verwendete, kleine, ferngesteuerte Drohnen, die nach offizieller Definition nicht zu den (größeren) Drohnen im Sinne der unbemannten Luftfahrzeuge (engl.: unmanned aerial vehicle, UAV) gezählt werden. Minicopter haben mehrere Rotoren, was ihnen einen ruhigen Flug ermöglicht und, ähnlich einem Hubschrauber, auch die Möglichkeit verleiht, in der Luft stehen zu bleiben. In der sehr verbreiteten, günstigen Variante besitzen diese Modelle vier Rotoren und werden daher auch als Quadrocopter bezeichnet. Daneben gibt es etwas größere mit 6 Rotoren, demzufolge als Hexacopter bezeichnet.

Da diese Modellflugkörper meist mit Elektromotoren ausgestattet sind, sind sie für Beobachter kaum hörbar. Nur in näherer Umgebung kann ein Fluggeräusch wahrgenommen werden.

Daneben gehören in diese Kategorie auch die weiteren ferngesteuerten RC-Flugmodelle, als Flugzeuge oder Hubschrauber, die ebenso mit Elektro- oder alternativ auch mit Verbrennungsmotor ausgestattet sein können. Diese letztgenannten RC-Flugmodelle spielen bei gemeldeten UFO-Sichtungen gegenüber den Quadrocoptern aber eine eher untergeordnete Rolle.

Der "UFO-Effekt" wird durch die meist angebrachte Beleuchtung mittels LEDs in oft unterschiedlichen Farben erzeugt. Diese LEDs können dabei die unterschiedlichsten Leucht- und Blinkeffekte erzeugen. Vom Werk aus sind die Modelle eher mit wenigen bzw. keinen LEDs ausgestattet. Diese werden von den Verwendern nachgerüstet.

Eine andere Variante dieser ferngesteuerten Modelle sind so genannte Night Kites. Dies sind drachenähnliche Modelle mit Antrieb. Für sie gelten dieselben Beobachtungsparameter. Allerdings können sie nicht still in der Luft verharren, sondern fliegen wild durcheinander oder in gerader Linie. Sie haben deshalb eine ähnliche Erscheinungsweise wie normale Flugzeugmodelle die mit LEDs ausgestattet sind.

Die Minicopter finden immer mehr Verbreitung, da sie in der kleinen Form sehr günstig zu haben sind und vor allem in den Abendstunden auffallen. In der Beliebtheit haben sie die Himmelslaternen abgelöst und führen regelmäßig zu UFO-Meldungen. Inzwischen gibt es auch hier Regelungen beim Starten derartiger Drohnen, um das Ganze mehr zu steuern bzw. einzudämmen.

 

Aussehen: Je nach LED-Bestückung können die unterschiedlichsten Farben (oft mit Blau, Rot, Grün) auftreten. Diese können je nach Programmierung sehr vielseitig blinken bzw. auch stillstehen. Ein immer wieder auftauchendes Muster in den Fallschilderungen kann deshalb nicht angegeben werden.

Es gibt auch herkömmliche Hubschraubermodelle die an den Rotoren mit LEDs ausgestattet wurden. Ist dies der Fall, wird durch die Rotation eine hell leuchtende Scheibe am Himmel gesehen die, je nach Programmierung der LEDs auch verschiedenartig leuchten kann oder einmal zu sehen ist und dann wieder nicht. Selbst Sterne oder Zahlen bzw. Buchstaben usw. lassen sich programmieren.

Einige Modelle sind in der Lage, Videokameras zu tragen. Es wäre bei diesen möglich auch einen kleinen „Suchscheinwerfer“ anzubringen der ebenfalls über die Fernsteuerung bedienbar wäre. Dies würde dann den Eindruck eines hellen Lichts erzeugen, das die unterschiedlichsten Flugmanöver ausführt.

Flugbewegung: Jegliche Flugbewegung möglich. Durch die Flugeigenschaften der unterschiedlichen Varianten der Modelle sind ruhige gerade Flugbahnen bishin zu Kreisbahnen oder Schaukelbewegungen bzw. Zickzackbewegungen möglich. In der Regel geräuschlos. Bei Motormodellen kann je nach Entfernung zum Beobachter ein höherer Ton vernommen werden. Können die LEDs mit Hilfe der Fernsteuerung an und ausgeschalten werden, kann das Objekt von einer Sekunde zur anderen verschwinden.
Zeugenaussagen:
"roter länglicher "Strich", der immer im Kreis zu fliegen schien. Der "Strich" hatte klare Strukturen und schien aus einzelnen Lichtpunkten zu bestehen. Es war ein gleichmäßiges Summen zu hören. Nach ca. 20 Minuten verschwand das Licht und das Summen plötzlich ohne vorher seine Kreisbewegung zu unterbrechen, oder die Richtung zu ändern." (Friolzheim 2011)
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