Ausgewählte Themen zum UFO/UAP-Phänomen kurz und kompakt auf einen Blick ("at a Glance"), auf Deutsch und Englisch. Zu jedem Thema werden zentrale Punkte auf einer Folie zusammengefasst, um so einen schnellen Überblick zu ermöglichen. 

    Selected topics on the UFO/UAP phenomenon at a glance, in German and English. Key points on each topic are summarized on a slide to provide a quick overview.

    Info: "UAP at a Glance" war eine Idee von Dr. Danny Ammon von der GEP mit dem Ziel, ausgewählte Aspekte und Themen zum Thema UFOs/UAP kompakt, auf einen Blick ("at a Glance") darzustellen und so Interessierten eine schnelle Information zu bieten, ohne lange Texte durchlesen zu müssen. Vorgabe war eine Powerpointfolie, auf der der Kerninhalt des jeweiligen Themas zusammengefasst wird. Durch eine Zweisprachigkeit wird eine weitreichende Verwendbarkeit sichergestellt. Die Idee wird seither von Danny Ammon und Jochen Ickinger weiter konzipiert.

     

    Nachfolgend finden Sie Folien zu allgemeinen Themen des UFO/UAP-Phänomens (Je drei Folien als Bildergalerie). Weitere (Forschungs-)Themen folgen.

    Below you will find slides on general topics related to the UFO/UAP phenomenon (Three slides each as an image gallery). Further (research) topics will follow.

    • UAP Historie Titel
    • UAP Historie DE
    • UAP Historie EN

      • UAP Phänomen Titel
      • UAP Phänomen DE
      • UAP Phänomen EN

        • UAP Sichtungsspektrum Titel
        • UAP Sichtungsspektrum DE
        • UAP Sichtungsspektrum EN

          • UAP Falluntersuchung Titel
          • UAP Falluntersuchung DE
          • UAP Falluntersuchung EN

            • UAP Hypothesen Titel
            • UAP Hypothesen DE
            • UAP Hypothesen EN

              • UAP Begriffe Titel
              • UAP Begriffe DE
              • UAP Begriffe EN

                • UAP Klassifikation HH Titel
                • UAP Klassifikation HH DE
                • UAP Klassifikation HH EN

                  • UAP Klassifikation Vallee Titel
                  • UAP Klassifikation Vallee  DE
                  • UAP Klassifikation Vallee EN

                    • UAP Klassifikation Geipan Titel
                    • UAP Klassifikation Geipan DE
                    • UAP Klassifikation Geipan EN

                      • UAP Klassifikation Rating Titel
                      • UAP Klassifikation Rating DE
                      • UAP Klassifikation Rating EN

                         

                        Alle ein bis zwei Wochen, je nach Aufkommen und Aktualität, gibt es hier eine Zusammenfassung der zuletzt erschienenen (meist) deutschsprachigen Medienbeiträge im Internet über UFOs/UAP und verwandte Themen. Die jeweiligen Artikel werden zusammengefasst und mit einem Link auf die Quelle(n) versehen. Sofern zu einem Ereignis eine größere Anzahl an ähnlich lautenden Beiträgen erscheint, werden nur ausgewählte Medien zitiert.

                        Nicht berücksichtigt werden i.d.R. themenverwandte Blogs oder Nachrichtenportale, die ihrerseits ebenfalls auf dritte Medienberichte verweisen. Auch werden keine TV-Serien besprochen, ausgenommen Dokumentationen und Reportagen, die in durch ihren Inhalt weitere Informationen bieten. Darauf wird dann direkt hingewiesen. 

                          

                        UFO Echo KW 37/2026

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                        UFO Echo KW 36/2026

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                        UFO Echo KW 35/2026

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                        UFO Echo KW 34/2026

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                        UFO Echo KW 31-33/2026

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                        UFO Echo KW 30/2026

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                        UFO Echo KW 29/2026

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                        UFO Echo KW 28/2026

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                        UFO Echo KW 27/2026

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                        UFO Echo KW 26/2026

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                        UFO Echo KW 25/2026

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                        UFO Echo KW 24/2026

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                        UFO Echo KW 23/2026

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                        UFO Echo KW 22/2026

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                        UFO Echo KW 21/2026

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                        Ab November erwartet uns mit dem Kometen ISON ein Naturphänomen der ganz besonderen Art. Nach Hale Bopp in den 1990er Jahren kann ISON der nächste Komet werden, den wir von der Erde aus über Wochen hinweg mit bloßem Auge am Nachthimmel zu sehen bekommen werden. Selbst Tagessichtungen scheinen möglich.

                        Der Komet wurde am 21. September 2012 von den Amateurastronomen Witali Newski und Artjom Nowitschonok entdeckt. Seitdem herrscht in der Astronomieszene helle Aufregung und Vorfreude auf den möglichen Jahrhundertkometen. Es wird erwartet, dass er von November 2013 bis Mitte Januar 2014 mit bloßem Auge zu sehen sein wird. Zudem wird angenommen, dass eine scheinbare Helligkeit von maximal −3 bis −5 mag zu erwarten ist, was etwa der Helligkeit der Venus entspricht. Am 21. November ist er der Erde relativ nah, nur rund 128 Millionen Kilometer entfernt. Am 28. November erreicht der Komet seinen sonnennächsten Punkt, das Perihel mit nur etwa 1,7 Millionen Kilometern Abstand. Aus unserer Sicht ist er keinen Fingerbreit mehr von der Sonne entfernt und dadurch eigentlich nicht zu sehen. Der Komet gewinnt Tag für Tag etwas Abstand zur Sonne und wird dadurch allmählich wieder sichtbar, zunächst am Morgenhimmel, ab Mitte Dezember dann auch am Abendhimmel. Zu Weihnachten steht ISON die ganze Nacht lang hoch im Norden in der Nähe des Polarsterns. Jetzt ist er der Erde noch näher als im November. Am 26. Dezember erreicht er den erdnächsten Punkt mit nur knapp 64 Millionen Kilometern Abstand zu uns.

                        Grafik: Komet ISON mit seinem langen Schweif am frühen Morgen des 10. Dezember 2013

                        Im April 2013 betrug die Länge seines Schweifs bereits 90.000 Km obwohl der Kometenkern selbst nur rund 5 Km im Durchmesser misst. Und obwohl die Prognosen zur Helligkeit des Kometen in den vergangenen Monaten eher zurückgeschraubt werden mussten, darf man davon ausgehen ein spektakuläres Himmelsereignis erleben zu dürfen.

                        Grafik: Komet ISON in der Abenddämmerung des 18. Dezember 2013

                        Die wichtigsten Eckdaten zur Sichtbarkeit hier noch einmal zusammengefasst:

                        Sichtbarkeit durch ein Fernglas: Ab Anfang November

                        Sichtbarkeit mit bloßem Auge: Ab Mitte November (14. oder 15.11.) in der Morgendämmerung

                        Sichtbarkeit am Taghimmel: Ende November (27.-30.11.). Vorsicht Sonnennähe!

                        Beste Sichtbarkeit mit bloßem Auge: Anfang bis Mitte Dezember

                        Allgemeine Informationen zur Sichtbarkeit: Auch wenn der Komet mit bloßem Auge zu sehen sein wird, ist ein Blick durch ein Fernglas oder gar ein Teleskop ratsam. Lassen Sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen. Je dunkler der Himmel, desto klarer wird Ihnen der Komet erscheinen. Deshalb ist es ratsam sich weitmöglichst vom Lichtkegel einer Großstadt zu entfernen um den Kometen unter dunklem Sternenhimmel erleben zu können.

                        Wenn der Komet Ende November auch am Taghimmel zu sehen sein wird ist äußerste Vorsicht geboten, da er zu diesem Zeitpunkt der Sonne sehr nahe steht! Blicken Sie nicht mit dem bloßem Auge in die Sonne! Die Verwendung eines Fernglas oder Teleskops ohne Sonnenschutz kann zur sofortigen Erblindung führen! Informieren Sie sich im Fachhandel über entsprechende Sonnenschutzfolien bzw. Brillen.

                        Kometen in der UFO-Historie: Auch für die UFO-Phänomen-Erforschung sind Kometen und ihre Sichtbarkeit seit jeher ein spannendes Thema. Trauriger Höhepunkt stellt hierbei auch der Komet Hale Bopp dar. UFO-Fanatiker wie Courtney Brown kamen zu der Überzeugung, dass ein Alienraumschiff dem Kometen folge. In Wirklichkeit war es der Stern SAO141894 mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,5m. Im März 1997 begingen 39 Mitglieder der Sekte Heaven’s Gate angesichts des erschienenen Kometen Massenselbstmord. Ihr Motiv war, dass sie ihren Erdkörper verlassen und zu dem Raumschiff reisen würden, welches den Kometen begleite.

                        Trotz der zunehmenden Berichterstattung über ISON muss davon ausgegangen werden, dass in den ersten Tagen seiner Sichtbarkeit die Meldestellen der UFO-Forschungsgruppen zahlreiche Anrufe verzeichnen werden. Viele Menschen werden erst durch die Sichtung des Kometen auf ihn aufmerksam und ihn für ein unidentifiziertes Flugobjekt halten. Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten legen diese Vermutung nahe. Es ist daher ratsam, dass auch UFO-Forschungsgruppen präventiv Aufklärungsarbeit in den Tagen vor dem Erscheinen von ISON leisten.

                        Informationsbroschüre: Der Hobby-Astronom Andreas Schnabel hat über seinen Blog eine 51-seitige PDF-Infobroschüre (1,9 MB) veröffentlicht, die Sie hier öffnen können: http://blog.aschnabel.bplaced.net/?dl_name=Komet_C2012S1_Ison_Info.pdf

                        Linkempfehlung zum Kometen ISON: http://www.komet-ison.de/

                        1000 Mal wurde unser Bericht zu den Greifswaldlichtern bereits aufgerufen. Erwartungsgemäß hat unser (vorläufiger) Abschlussbericht zum Fall Greifswald die Kontroverse um diesen Vorfall erneut angeheizt. Sofern solche Kontroversen auf sachlicher Ebene geführt werden, ist das auch beabsichtigt und zu begrüßen. Eine Kommentierung bzw. Gegendarstellung zu unserem Bericht vom 2. DEGUFO-Vorsitzenden Marius Kettmann erschien kürzlich auf dem Blog von grenzwissenschaft-aktuell.de.
                        Immerhin eine grundsätzlich sachlich gehaltene Kommentierung, sieht man dagegen rein polemische und völlig sachfremde Äußerungen manch anderer Kollegen, die sich aber dennoch für "wissenschaftlich" agierend halten. Aber das nur am Rande.

                        Wir wollen an dieser Stelle, nachdem bereits Hansjürgen Köhler, der sich ebenso mehrfach intensiv und kritisch mit dem Greifswald-Vorfall auseinandergesetzt hat, auf seinem Blog eine Antwort auf den Kommentar von Kettmann veröffentlicht hat, ebenso noch darauf antworten (Zitate von grenzwissenschaft-aktuell.de sind kursiv und fett hervorgehoben).

                        ga.de:
                        In seinem 13-seitigen Bericht gesteht Kirstein zunächst ein, man wisse heute, "dass die (BILD-) Schlagzeile nur die halbe Wahrheit enthält. Meine Recherchen beim Bundesarchiv Abteilung Militär mit Sitz in Freiburg haben ergeben, dass die Nationale Volksarmee der DDR nichts mit einer Militärübung, bei der Leuchtbomben zum Einsatz kamen, zu tun hatte. Dementsprechend ist im deutschen Militärarchiv auch keinerlei Indiz, welches eine Militärübung bestätigt, zu finden." Trotz diesem Eingeständnis erklärt auch Kirstein: "Nichtsdestotrotz hatte man nun den Auslöser (Stimulus) der Lichterscheinungen gefunden."

                        Der Autor des Textes versucht an zwei Stellen eine Verbindung unseres Abschlussberichts zu älteren Veröffentlichungen anderer Ufo-Forscher herzustellen und spricht dabei gleich zwei Mal von einem Eingeständnis eines Fehlers unsererseits. Richtig ist jedoch, dass unser vorläufiger Abschlussbericht der erste seiner Art von ui.de ist. Da wir nie zuvor einen anderen Bericht veröffentlichten, gab es für uns weder etwas zu korrigieren, noch einzugestehen. Der Autor irrt. Was Untersuchungsberichte anderer Forscher in der Vergangenheit beinhalteten, darf eine Berichterstattung, die sachlich sein will, nicht uns anlasten.

                        ga.de:
                        Während jedoch auch Kirstein erklärt, dass sich frühere Vermutungen über die NVA oder sowjetische Truppen als Quelle der beschriebenen Leuchtmunition nicht bestätigen ließen bzw. sogar widerlegt werden konnten, belegt er jedoch, dass die 'Luftschießzone II' über vor dem Greifswalder Bodden, über der er die tatsächliche Position der Lichterformation vermutet, am 22. August 1990 (also zwei Tage 'vor' dem Ereignis) für Militärübungen der Warschauer Pakt-Staaten gesperrt war und stellt selbst fest: "Es bleibt die Frage, welches Militär nun genau die Übungen in jener Augustwoche durchgeführt hat."

                        Bei Leuchtbomben des Typs SAB handelt es sich nicht um Leuchtmunition. Diese Leuchtbomben sind zunächst einmal für die Gefechtsfeldbeleuchtung bei Nacht konzipiert, wurden aber auch als Zielobjekte für militärische Übungen mit Luft-Luft-Raketen in der Luftschießzone II verwendet, wie uns z.B. auch der tschechische Brigadegeneral Rybak erst im November 2012 bestätigte.

                        ga.de:
                        Außer dem Umstand, dass die von Kirstein angeschriebenen Kontakte in Richtung des einstigen tschechoslowakischen Militärs ebenfalls keine Informationen über eine mögliche damalige Übung erbrachten, geht aus dem Abschlussbericht eigentlich kaum Neues hervor, das wir von anderen vorigen Abschlussberichten diverser UFO-Skeptiker nicht schon kannten. Konkrete, neue Erkenntnisse, die zum bisherigen Stand der Untersuchungen beitragen, sind jedenfalls im Bericht nicht zu finden.

                        Das ist grundlegend falsch. Wir lieferten erstmals zwei neue Zeugenaussagen ehemaliger NVA-Bediensteter aus Peenemünde, die beide bestätigten, dass das tschechoslowakische Militär am 24. August 1990 eine Militärübung in der Luftschießzone II flog.

                        Erstmals zeigten wir in unserem Abschlussbericht das Farbfoto aus Wilfried Kopenhagens Buch „Die andere deutsche Luftwaffe“ und Details daraus, die bestätigen, dass die Luftschießzone II in der Woche der Greifswald-Ufo-Sichtungen für militärische Übungen gesperrt war, wie u.a. der Usedomer Militärhistoriker Manfred Kanetzki bereits 1994 aufdeckte.

                        Zum ersten Mal konnten wir einen eindeutigen Vergleich des Stimulus zwischen den Greifswald-Lichtern 1990 und den Petersburg-Lichtern 2012 herstellen. Nicht nur die optische Erscheinung, sondern auch die Flugcharakteristik sind dabei signifikant ähnlich. Bei der russischen Militärübung im April über dem Lagodasee wurden Leuchtbomben des Typs SAB eingesetzt.

                        Erstmalig haben wir eine Aussage eines hochrangigen Brigadegenerals, der bestätigt, dass Bomben dieses Typs auch in der Luftschießzone II zum Einsatz kamen.

                        Zum ersten Mal lieferten wir genaue Fluginformationen, wie die Luftschießzone II bei Militärübungen angeflogen wurde.

                        Erstmalig lieferten wir Statements der slovakischen Botschaft, der tschechischen Botschaft und des polnischen Verteidigungsministeriums, wobei wir von der tschechischen Seite keine Ablehnung unserer Frage zu einer Militärübung am 24. August 1990 über der Ostsee erhielten, sondern die Auskunft, dass man es aufgrund der Aktenvernichtung nicht mehr recherchieren kann.

                        Update: Mittlerweile haben wir von einem ehemaligen NVA-Bediensteten der Luftkoordinierungszentrale die Auskunft erhalten, dass die tschechoslowakische Luftwaffe bei ihren Übungen in der Luftschießzone II stets nonstop geflogen war. In Internetforen kam die Behauptung auf, dass unser Bericht nicht stimmen könne, da die CSSR-Luftwaffe hätte zwischenlanden müssen und davon eine Aktennotiz auffindbar sein müsste. Nun können wir also dank einer weiteren Zeugenaussage eines Mitarbeiters der ehemaligen NVA-Luftkoordinierungszentrale festhalten, dass die CSSR-Luftwaffe stets nonstop geflogen ist.

                        ga.de:
                        Das Einzige, was bislang auf einen militärischen Hintergrund des Vorfalls hinweise, sei, so Kettmann, zum einen die oberflächliche Ähnlichkeit der Lichter mit militärischer Leuchtmunition und die möglich Verortung der Lichter über der Luftschießzone II. "Aber auch Letzteres ist in unseren Augen noch nicht eindeutig belegt, wird aber anhand von Kartenmaterial derzeit von uns gezielt überprüft. Merkwürdig an einer solchen Erklärung ist doch auch, dass keiner der Zeugen an diesem Abend und in Verbindung mit der Lichterformation Fluglärm hörte oder Flugzeuge beobachtete. Auch die Aufnahmen selbst zeigen keine derartigen Aktivitäten."

                        Die Luftschießzone II befand sich rund 30 Km von der Ostseeküste entfernt. Zudem wurden die Leuchtbomben in einer Höhe von ca. 10Km ausgesetzt. Aus dieser Entfernung ist es nachvollziehbar, weshalb die Sichtungszeugen keinen Fluglärm hörten oder Flugzeuge sahen. Sehr wohl aber sahen vereinzelte Augenzeugen "Lichtblitze", die sich auf das die Luft-Luft-Raketen zurückführen lassen.
                        Davon abgesehen, sehen wir nicht nur eine "oberflächliche" Ähnlichkeit der Lichter mit den beschriebenen SAB-Leuchtbomben, sondern eine signifikante. Sowohl das Aussehen als auch die Anzahl und das Flugverhalten sind signifikant ähnlich.

                        ga.de:
                        Auch beschreiben die vorliegenden Zeugenaussagen eben nicht das Erlöschen von Signalfackeln und ein Auftauchen der nächsten Leuchtobjekte, so wie es der Abschlussbericht Kirsteins skizziert: Niemand der uns bekannten Zeugen beschreibt zudem ein Absinken oder Ein- und Ausblinken alter und neuer Lichter. Zwar beschreibt Kirstein in seinem aktuellen Bericht, dass es diese Zeugen geben soll - benennt diese jedoch nicht. (...) Doch nicht nur das: Keiner der Zeugen beschreibt, dass die Leuchtbomben durch Abwehrmaßnahmen getroffen wurden, obwohl der Einsatz der SABs, wie dies auch Kirsteins Bericht hervorhebt, in der Luftschießzone II doch als 'Zielobjekte' gedient haben sollen.

                        Hans-Jürgen Köhler hat die o.g. Aussage bereits vor wenigen Tagen widerlegt. Dennis Kirstein hat nun in einer Anlage zum Artikel Zeugenberichte des Cenap und von Mufon CES angehängt und kommentiert. Die etlichen Zeugenaussagen bestätigen exakt das Verhalten, welches man von pyrotechnischen Fackeln erwarten würde.

                        ga.de:
                        Auch für unsere Argumentation ist allerdings der Nachweis der Nutzung der 'Luftschießzone II' am 22. August 1990 sehr interessant. Zum einen belegt dies die Nutzung der Zone zwei Tage 'vor' den Ereignissen und zum anderen ergibt sich gerade daraus doch eine eigentlich auch für die Skeptiker interessante Frage: Warum haben nicht auch schon an diesem Datum vergleichbar viele Zeugen an der Küste des Greifswalder Boddens entsprechende Leuchtbomben für UFOs gehalten? Warum überhaupt erst am 24. August 1990?

                        Wie bei jeder militärischen Übung, so z.B. St. Petersburg 2012, wurde auch über Greifswald nicht ausschließlich mit Leuchtbomben des Typs SAB geübt. Es kamen die unterschiedlichsten Zielobjekte und Täuschkörper zum Einsatz. Zudem muss davon ausgegangen werden, dass das Aussetzen der Leuchtbomben im südwestlichen Eck der Luftschießzone II erfolgt ist.

                        Abschlussbemerkung: Die in der Überschrift des Kommentars auf grenzwissenschaft-aktuell.de implizierte Abgrenzung zwischen "UFO-Skeptikern" und "UFO-Forschern" halten wir für völlig unangebracht. Nicht nur, weil die Kritiker zum Fall Greifswald selber aus der UFO-Phänomen-Forschung kommen, sondern weil diese Kontroverse gerade innerhalb der UFO-Szene bzw. der UFO-Forschung stattfindet und seit zwei Jahrzehnten zu kontroversen Diskussionen, auch innerhalb der einzelnen UFO-Vereine führt. So teilen auch führende (Vorstands-) Mitglieder der GEP diese kritische Haltung. Eine Spaltung in UFO-Skeptiker und UFO-Forscher, wie Sie in dem Beitrag von grenzwissenschaft-aktuell.de vorgenommen wurde, ist deshalb unangebracht und kontraproduktiv.

                        Davon abgesehen sind wir von ui.de natürlich gerne bereit uns auch zu diesem Thema an der sachlichen Diskussion zu beteiligen, auch innerhalb der von Kettmann angesprochenen übergreifenden Arbeitsgruppe. Gerne sind wir bereit im Frühjahr 2013 an einem Workshop dieser Arbeitsgruppe teilzunehmen und uns einzubringen.

                        Links: Unser vorläufiger Abschlussbericht zu den Greifswaldlichtern von 1990, aktuell ergänzt durch eine Anlage mit Zeugenaussagen des CENAP und der der MUFON-CES: http://www.ufo-information.de/images/PDF/Artikel/Greifswald_Abschlussbericht.pdf

                        Der Kommentar von Marius Kettmann auf grenzwissenschaft-aktuell.de zu unserem vorläufigen Greifswald-Abschlussbericht: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/kontroverse-ufo-skeptiker-erklaren.html

                        Die Erwiderung von Hansjürgen Köhler zum Kommentar auf grenzwissenschaft-aktuell.de : http://www.hjkc.de/_blog/2012/12/01/ufo-forschung---fall-greifswald-und-das-debakel-eines-degufo-militaer-historikers/

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