Im Zuge des Feuerballs am Sonntag, den 8. März, gab es einige Nachberichterstattung, insbesondere durch die aufgefundenen Trümmerstücke. Aber auch die UFO-Meldestelle des CENAP kam in der Folge erneut in die Medien, wo eine große Anzahl an Anfragen einging. Daneben sorgt das rätselhafte Verschwinden eines Ex-Generals der USA für Spekulationen in der Ufologenszene, da er mit geheimen Technologieprogrammen befasst gewesen sein soll, darunter auch geheime „UFO-Technologie“? Oder wurde er gar von UFOs entführt? Greifbarer sind dagegen Videoaufnahmen seltsamer Objekte über Wien und New York. SETI-Forscher fragen sich, ob wir aufgrund einer „kosmischen Unschärfe“ bislang keine Signale von Außerirdischen empfangen haben.

     

    Nachberichterstattung zum Feuerball über Deutschland

    Der spektakuläre Feuerball vom 8. März 2026 beschäftigte die Medien auch in der Woche danach. Ein heller Meteor war über weiten Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs sichtbar. Ein Meteoritenfragment durchschlug ein Hausdach in Koblenz-Güls (Rheinland-Pfalz) und hinterließ ein fußballgroßes Loch – verletzt wurde niemand. In Hessen registrierten mehrere Polizeipräsidien ein „ziemlich SETIheftiges Anruferaufkommen", viele Bürger meldeten zunächst eine Rakete oder einen Flugzeugabsturz. Hansjürgen Köhler von der UFO-Meldestelle CENAP erklärte gegenüber der dpa: „Für mich war der Sonntagabend ab 19 Uhr gelaufen." Köhler ordnete die Erscheinung sofort als Feuerkugel ein – typisch für die Signatur: heller Leuchtkörper für 3 bis 4 Sekunden, gefolgt von langer Rauchspur und lautem Knall. „Das passiert mit einer gewissen Regelmäßigkeit – im Rhythmus von zwei, drei Monaten." Die Besonderheit diesmal: helles Tageslicht und klarer Himmel, dadurch außergewöhnlich viele Zeugen. Die ESA bestätigte in einer eigenen Analyse den Einschlag und wertete Daten aus.

    Quellen: FAZ | Frankfurter Rundschau | NDR | ESA | Tagesschau/SWR

    Wer sieht UFOs – und warum?

    Mehrere Medien widmeten sich vergangene Woche dem Thema UFO-Sichtungen in Deutschland, ausgelöst durch ein großes Interview mit CENAP-Chef Hansjürgen Köhler und der Frage, wer UFOs meldet. Köhler gibt dazu an, dass sich 99 % nicht melden, weil sie an Außerirdische glauben. Auch ließen sich 9 von 10 Meldungen relativ schnell erklären, bspw. durch Satelliten (vor allem Starlink), Drohnen, Sternschnuppen oder auffällige Planetenkonstellationen. Eine skurrile Erkenntnis greifen Medien auf, wonach Raucher besonders häufig UFO-Sichtungen melden, einfach weil sie öfter draußen stehen und zum Himmel schauen. Anrufe beginnen dann nicht selten so: „Ich habe etwas ganz Komisches gesehen. Eben war ich auf dem Balkon, eine rauchen …". Für erfahrene Falluntersiucher ist das allerdiings nichts Neues.

    Quellen: Die Welt | Rheinische Post | MSN

    UFOs über Wien und New York

    Immer wieder ist Wien Schauplatz von Meldungen über unbekannte Objekte oder Lichter am Himmel. Aktuell am 27. Februar 2026 über Wien-Margareten. Eine Drohne filmte ein silberfarbenes Objekt in ca. 3 km Höhe, das minutenlang stillstand, dann nach rechts abflog und „nach unten Strahlen" abstrahlte, so der Zeuge. Das Video hat der Zeuge an die US-amerikanische MUFON weitergeleitet, eine Antwort steht noch aus. Dem ersten Eindruck nach könnte ein Folienballon in Frage kommen, allerdings zeigt der Artikel nur ein Standbild aus dem Video.

    Auch über News York wurden Lichter beobachtet und gefilmt. Ein Video mit drei unidentifizierbare Flugobjekte über Queens/NYC ging dazu auf Reddit viral und sorgt für Diskussionen. Offizielle Aussagen gibt es bislang nicht dazu.

    Quellen: oe24.at | tag24

    Ex-US-General wegen UFOs entführt?

    Wellen in der Ufologenszene schlägt das Verschwinden des Ex-US-Generals William N. McCasland (68), einst Chef der Forschungsabteilung des Luftwaffenstützpunkts Wright-Patterson war, Heimat des legendären Projekt Blue Book (1947–1969), dem offiziellen UFO-Programm der US Air Force. McCasland leitete dort bis 2013 geheime Technologieprogramme mit weltweit 10.800 Mitarbeitern. Er brach zu einer Wanderung auf und ist seitdem spurlos verschwunden. Seine Ehefrau Susan McCasland Wilkerson widersprach auf Facebook Gerüchten über eine Alien-Entführung: „Er hatte keine besondere Kenntnis von Leichen Außerirdischer oder Trümmern von einem angeblichen UFO-Crash in Roswell." – fügte aber ironisch hinzu: „Vielleicht ist es doch die Hypothese, dass Außerirdische ihn zum Mutterschiff gebeamt haben."

    Quelle: t-online

    US-Sergeant und außerirdische Kommunikation

    Dazu passt eine weitere skurrile Meldung, wonach der ehemalige US Army-Sergeant Clifford Stone (1949–2021) zeitlebens behauptete, an geheimen Militärmissionen beteiligt gewesen zu sein und mit außerirdischen Zivilisationen kommuniziert zu haben. Seine offiziellen Militärakten weisen ihn als administrativen Spezialisten aus, in starkem Kontrast zu seinen Schilderungen.

    Quelle: 112.ua

    SETI und außerirdisches Leben

    Prof. Wolfgang Duschl vom Institut für Theoretische Physik hielt am Johann-Rist-Gymnasium in Wedel einen öffentlichen Vortrag zum Thema: „Wo seid ihr denn alle? Von der seriösen Suche nach extraterrestrischem Leben". Duschl präsentierte aktuelle wissenschaftliche Verfahren, hinterfragte bisherige Suchstrategien kritisch und stellte neue, vielversprechendere Methoden zur Suche nach einfachem außerirdischem Leben vor. 

    Forscher um Dr. Vishal Gajjar vom SETI-Institut zeigen, dass turbulentes Plasma in Sternwinden extrem schmalbandige Radiosignale bereits vor dem Verlassen des Heimatsystems „verwischen" und eine Art „kosmische Unschärfe“ erzeugen kann. SETI-Suchalgorithmen sind aber genau auf solche ultrascharfen Schmalbandspitzen optimiert. Ein Signal, das durch stellare Raumwitterung (Koronale Massenauswürfe, Plasmaturbulenz) auch nur leicht verbreitert wurde, fällt aber automatisch durch das Raster. Besonders kritisch: M-Zwergsterne, mit ~75 % aller Sterne in der Milchstraße die häufigste Sternenklasse, erzeugen die intensivsten Plasma-Störungen. Die Forscher empfehlen deshalb breitere Suchfilter und höhere Empfangsfrequenzen.

    Der Stern thematisierte vergangene Woche erneut den Komet 3I/ATLAS, mit der Frage, ob er ein Raumschiff sein könnte. Dazu wurde der Astrophysiker Avi Loeb zitiert, der bekanntermaßen über eine künstliche Herkunft (fehlender klassischer Kometenschweif, ungewöhnliche Bahn) spekuliert. Die Mehrheit der Wissenschaft hält 3I/ATLAS jedoch für ein natürliches Objekt. Der Sommer 2026 soll Aufklärung bringen.

    Quellen: jrg-wedel | golem | Stern

      

     

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