Die 3. Kw 2026 wartete mit spektakulären Himmelsphänomenen auf, die erneut zeigen, wie wichtig die Einordnung außergewöhnlicher Beobachtungen ist. So waren insbesondere über Deutschland intensive Polarlichter zu bestaunen, die auch die UFO-Meldestellen beschäftigten. Ferner lieferte die Wissenschaft neue Einblicke in die Entwicklung junger Planetensysteme.

    Spektakuläre Polarlichter über Deutschland beschäftigen auch UFO-Meldestellen

    In der Nacht zum 20. Januar 2026 erstrahlten über weiten Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz intensive Polarlichter – Aurora Borealis – bis hinunter zu den Alpen. Verantwortlich war ein geomagnetischer Sonnensturm mit Kp-Werten bis 8,7. Besonders in ländlichen Regionen waren die Lichter spektakulär sichtbar; Fotografen und Astronomen berichteten von grünen, roten und violetten Farbtönen. Die Sonne befindet sich derzeit in einem Aktivitätsmaximum, das etwa alle 11 Jahre auftritt und 2024 begann. Experten wie Dirk Schlesier (Planetarium Halle) und Eike Günther (Landessternwarte Tautenburg) erwarten weitere Polarlichter bis Ende 2026. Wichtig für Beobachter: klarer Himmel, Blick nach Norden und möglichst wenig Lichtverschmutzung. Handy-Kameras mit Nachtmodus können das Phänomen oft besser einfangen als das bloße Auge. Nebenwirkung: Sonnenstürme können GPS, Funk und Satelliten stören.
    Auch bei den UFO-Meldestellen liefen mehrere Anrufe zu dem Lichtphänomen auf. So auch bei den Kollegen der GEP in Lüdenscheid, worber der Weser-Kurier berichtete, leider hinter Bezahlschranke.

    Quellen: MDR Wissen, Zeit Online, Frankfurter RundschauWeser-Kurier

    Trümmerscheiben junger Planetensysteme enthüllt eine dynamische „Teenagerzeit"

    Astronomen des ARKS-Projekts veröffentlichten am 21. Januar 2026 hochauflösende Aufnahmen von 24 jungen Planetensystemen (unter 100 Millionen Jahre alt), die mit dem ALMA-Radioteleskop in Chile gewonnen wurden. Die Trümmerscheiben – ähnlich unserem Kuipergürtel – zeigen eine überraschende Vielfalt: einfache Ringe, mehrfache Strukturen, Lücken, Asymmetrien und „aufgeblähte" Regionen. Diese Vielfalt deutet auf unterschiedliche Entwicklungswege hin, geprägt von Planetenwanderungen, Kollisionen und Schwerkraftturbulenzen. Besonders interessant: Einige Scheiben enthalten noch Kohlenmonoxid-Gas der ursprünglichen Urwolke, was die Chemie heranwachsender Planeten beeinflussen könnte. Die Lücken in den Scheiben deuten auf verborgene Planeten hin, die bisher nicht direkt nachweisbar sind. Alexander Krivov (Uni Jena): „Wir sehen ein dynamisches und turbulentes Kapitel in der Geschichte der Planeten." Die Studie liefert wichtige Hinweise für die Suche nach extrasolaren Planeten und das Verständnis der Entstehung von Systemen wie unserem Sonnensystem.

    Quelle: Scinexx

    Warnung vor Finanzkrise durch Alien-Beweis

    Der UAP-Hype treibt so manche Blüten. So warnt die frühere Finanzexpertin Helen McCaw der Bank of England vor einem "ontologischen Schock" und einer weltweiten Finanzkrise, sollte es Beweise für eine nichtmenschliche Existenz im Zusammenhang mit UFOs geben. Das ganze wird im Zusammenhang mit offiziellen Aktivitäten zu UAP in den USA und der aktuellen, etwas zweifelhaften, "Disclosure-Dokumentation" gesehen.

    Quelle: Bild

      

     

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